Games Check

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Der Games-Check ist ein Feature von GIGA Games,ihn gibt es in seiner jetzigen Forum seit November 2004. Davor wurde ein formloser Testartikel geschrieben.
Wenn ein neues Spiel auf den Markt kommt, schlagen sich die gedruckten Spielemagazine, wie zum Beispiel die "Game Star", gegenseitig, wer den ersten und längsten Testbericht vorweisen kann. Die meisten Magazine nutzen dafür komplizierte Prozentverschlüsselungen in diversen Kategorien.
Aber auch GIGA Games testet Spiele - jedoch ein wenig anders: Um den sowohl den Zuschauern im Fernsehen, als auch den Besuchern von Giga.de einen kurzen und kompakten Test zu bieten, den jeder sofort versteht, wird zwar wie bisher auch ein Artikel zum Spiel geschrieben, der aber am Ende den so genannten "Games-Check-Kasten" beinhaltet. In diesem findet man die Wertungen der fünf Check-Kategorien mit jeweils einem kleinen Kommentar am Ende sowie die Gesamtwertung und ein Fazit des Testers. Außerdem kann jeder registrierte GIGA-Friend eine eigene Wertung mit Begründung abgeben.
Neben diesem Onlineangebot wird der Games-Check auch on air bei GIGA Games vorgestellt. Dazu wird ein Insert eingeblendet, in dem dann die einzelnen Wertungen und die Schlusswertung aufgelistet werden.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Das Bewertungssystem

Beim Games-Check gibt es fünf Kategorien:

[Bearbeiten] Grafik

Der Klassiker. Wie leistungsfähig ist die Spielengine? Welche Qualität haben die verwendeten Texturen? Wurde Gebrauch von speziellen Techniken wie z.B. "Normal Mapping" gemacht? Auf welche Weise wurden die einzelnen Szenarios in Szene gesetzt? Und was ist - ungeachtet aller Technik - der optische Gesamteindruck? Selbst ein technisch mittelmäßiges Spiel kann durch geschickten Einsatz von Effekten oder stimmigem Setting punkten - im Umkehrschluß ist die Special-FX-geschwängerte Grafikgranate aber auch nicht zwangsläufig ein stimmungsvoller Blickfang.

[Bearbeiten] Sound

Das akustische Pendant zur grafischen Gestaltung. Ein guter Sound kann bei passendem Einsatz das Spielgefühl immens verstärken. Krachendes Gewehrfeuer oder akustischer Rohrkrepierer? Satter Motorsound oder krächzender Fön? Wichtige Stationen auf dem Weg zum optimalen Sounderlebnis. Natürlich darf man bei heutigem Technik-Stand auch ein paar ordentliche Schwingungen aus der heimischen Anlage erwarten - ein speziell aufs Spielgeschehen abgemischter Soundtrack kommt dabei natürlich wesentlich besser rüber als monotones Dauergeduldel. Unterstützt ein Spiel gar Dolby Digital 5.1, sollte man sich auf vorbeisausende Geschosse und basslastige Explosionen in allen drei Dimensionen vorbereiten. Aber ist die Abmischung der einzelnen Kanäle auch gelungen? Wir haben die Hardware parat - und spitzen für Euch die Ohren!

[Bearbeiten] Atmosphäre

Ganz gleich ob man das jährliche Fußball-Update oder die neue potenzielle Shooter-Referenz ins Laufwerk drückt: Die Atmosphäre bestimmt wie glaubwürdig das Spieluniversum am Ende des Controllers ankommt. Je nach Genre verschiebt sich die Bedeutung der Kriterien; eine Hockeysimulation braucht sicher weder eine treibende Hintergrundstory noch abendfüllende Cutscenes - bei Action-Adventures sieht die Verteilung der Prioritäten allerdings schon wieder ganz anders aus. Letzten Endes beschreibt unser "Atmosphäre"-Wert das Gefühl, sich direkt in der Mitte der Geschichte zu befinden - ungeachtet des jeweiligen Spielprinzips. Nur wenn eine Welt auch glaubwürdig beim Spieler ankommt hat der Entwickler das Klassenziel erfüllt und darf sich über eine hohe Punktzahl freuen.

[Bearbeiten] Spielmechanik

Das oft zitierte und nur schwer greifbare Schlagwort "Gameplay" wird hier aufs Wesentliche reduziert. Wie gut greifen alle einzelnen Spielbereiche ineinander? Wie nahtlos ist der Übergang zwischen Präsentation und Interaktion? Welche Aufmerksamkeit hat man abwechslungsreichem Leveldesign gewidmet? Erwarten den Spieler neben dem reinen Spiel noch weitere Überraschungen wie z.B. Multiplayer- oder Online-Modi? Wichtig ist hierbei auch das Handling: Lassen sich die Charaktere intuitiv steuern - oder steht der Controller wie eine unsichtbare Wand zwischen Spieler und Bildschirm? Die "Spielmechanik" fungiert als Übersetzer zwischen Medium und Benutzer; bleibt nur die Frage wie viele Vokabeln sie beherrscht! In den Wert der "Spielmechanik" fließen viel bewußte aber auch unbewußte Faktoren ein - so läßt sich gute Spielbarkeit sprichwörtlich "fühlen". Die Kernfrage lautet jedoch: Kann man ein Spiel so spielen wie man möchte - oder stößt man dabei an inhaltliche Grenzen?

[Bearbeiten] Insert Coin

Speziell für den GIGA GAMES CHECK wurde dieses einmalige Wertungskriterium ins Leben gerufen, das einen immer wichtiger werdenden Faktor in heutigen Spieluniversen beschreibt: Die Motivation, auch nach dem ersten "Firstlook" noch tiefer in die Materie einzudringen. Aus der immer größeren Masse von Fließbandprodukten und emotionslosen Hit-Plagiaten picken wir für Euch die virtuellen Rosinen heraus und stellen klar, ob sich der Kauf auch lohnt. Als Durchschnitts-Spielzeit für einen GIGA GAMES CHECK haben wir die magische Zahl von 5 Spielstunden festgelegt. Wie hoch unsere Motivation ist, das getestete Spiel auch nach Sendeschluss noch weiterzuzocken erfahrt Ihr durch den "Insert Coin"-Wert.
(Die Erklärungen wurden von der Games-Check-FAQ-Seite auf GIGA.de übernommen!)


In jeder Kategorie können bis zu zehn Punkte vergeben. Am Ende werden die Punkte addiert und durch 5 gerechnet, so dass man einen durchschnittlichen Wert erhält. Der gilt dann als Endergebnis.


Siehe auch: Mod Check

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